4. August 2011

Page/Lake Powell


Am nächsten Tag standen wir zeitig auf...Uhren gedanklich wieder eine Stunde vorgestellt.
Das Hotelfrühstück...naja...das Gepäck ein weiteres Mal im Auto verstaut, neues Eis am Automaten für die Kühltasche abgefüllt und los ging es anschließend nach Page/Arizona.
Hier mal unser treuer Gefährte, der uns prima durch die Weiten des Landes fuhr und, was nicht unwichtig war....der Benzinverbrauch zeigte sich als geldbeutelfreundlich!


Auf der Fahrt wurde uns wieder die Weite dieses Landes bewusst:




Gegen Mittag kam der Lake Powell in Sicht....und wir steuerten
das Visitor Center vom Carl Hayden Dam am Lake Powell an:



Dinosaurier-Abdrücke....gefunden beim Bau des Dammes










Ich gebe zu, dass ich schon nicht mehr so richtig bei der Sache war,
ich wollte unbedingt noch zum Antelope Canyon....
viele Bilder habe ich im Vorfeld gesehen....viel darüber gelesen
und meine Zweifel waren groß...so ohne Stativ und besondere
Kenntnisse, wie die Kamera dort einzustellen ist....

Dort angekommen bezahlten wir die 6$ pP  "Eintritt ins Land der Navajos"
und für die Tour extra nochmal 25$ pP....nicht von schlechten Eltern diese Preise!

Endlich war es soweit....rauf auf die Pickups, Verhaltensmaßregeln für die Fahrt...
gut festhalten...it´s very bumpy....
hahaha...es war schon ein bisschen abenteuerlich und...windig.



Wir hatten an diesem Tag so starken Wind, dass ich um meine Kamera fürchtete..
"Sand im Getriebe" war das Letzte, das ich für meine Kamera wollte.

Unser Tour Guide war eine Frau...Courtney....sehr nett.
Sie gab uns ab Canyon-Eingang nochmals Foto-Tipps.
Auch im Innern des Canyons war sie immer da, wenn man Fragen hatte und half auch bei der Kameraeinstellung bzw. zeigte uns die richtige Position zum Fotografieren.


Los geht es nun....ich war überwältigt zu sehen,
was unsere Mutter Erde doch für Überraschungen bereit hält....

Die Aufnahmen habe ich ohne Stativ und mit Automatik-Einstellung gemacht.
Profifotografen lächeln jetzt sicher, aber ich finde, dass sie trotzdem gelungen sind:












zurück gingen wir alleine, wir trafen Courtney dann wieder am "Transporter"...
Etwas mehr Zeit zum Fotografieren und vor allem.....weniger Leute im Canyon hätte ich mir gewünscht....


Auf dem Weg zum Hotel fuhren wir noch zu Walmart...wir mussten unseren Getränkevorrat auffrischen und statteten gleich Mc Donalds nebenan einen Besuch ab.

auf dem Heimweg fahren wir noch ein wenig durch Page.....gegründet 1957  zum Bau des Staudammes...ein schöne Städtchen, eines der jüngsten Städte der USA, hat mir gefallen und ich hätte durchaus noch ein paar Tage bleiben können, die Umgebung hat viel Schönes und Interessantes im Angebot!

Am nächsten Vormittag fuhren wir Richtung Hwy 89.....der Horseshoe-Bend wollte noch besichtigt werden.
Kurz nach dem Ortsausgang von Page...links ein kleiner Parkplatz...Es war erst Vormittag und er war schon ziemlich belegt. Getränke eingepackt...es hatte bestimmt schon 30°...und los ging es.
Eine kleine Anhöhe musste erst erklommen werden und dann...
lange Gesichter...war nix....naja, immer den Leuten nach, wird schon noch was kommen....


Am Anfang war der Weg noch ok....dann wurde er immer sandiger,
teilweise stapften wir durch knöcheltiefen Sand...
Der Gedanke an den Rückweg bei dieser Hitze gefiel mir nicht...
wie gut, dass wir genügend Getränke dabei hatten




irgendwie konnte man das "Colorado-River-Hufeisen" schon erahnen,
doch , es dann plötzlich vor sich zu sehen, übertraf alle Erwartungen.
Man ist für den Moment sprachlos und lässt alles stumm auf sich wirken:



an der Abbruchkante hatte ich ein sehr mulmiges Gefühl in der Magengegend...
es gibt hier keine Absicherungen....
aber...man will doch alles aufs Foto bekommen und dann wagt man doch
den Schritt bis ganz nach vorne:




















1 Kommentar:

  1. Ach wie schön. Herrliche Aufnahmen. Ihr seid ja viel zu Fuß unterwegs gewesen. Mein Kompliment. Den Lake Powell haben wir uns damals bequem mit dem Boot angeschaut :-)

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