21. April 2011

Ein Tulpengedicht


Die Tulpe



Dunkel
war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.

Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.


Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?
Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.


Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.



Josef Guggenmos










1 Kommentar:

  1. Wunderschöne Aufnahmen und ein passendes Gedicht dazu. Frühling pur.

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